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| Veranstaltungsprogramm 2012 |
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| 1. - 4. März 2012 Auftaktveranstaltungen |
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| Donnerstag, 1. März 2012 |
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18.00 Uhr Soziokulturelles Zentrum QuerBeet, Rosenplatz 4 Ausstellungseröffnung: "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948" In Israel werden die Ereignisse um 1948, die mit der Ausrufung des israelischen Staates verbunden waren, als Wiedergeburt nach zweitausendjährigem Exil und nach Jahrhunderte langer Verfolgung gefeiert. Den überwiegenden Teil der Palästinenser haben diese Ereignisse dagegen zu einem Volk von Flüchtlingen gemacht, die sich ihrer Heimat und ihres Besitzes beraubt sehen, ohne Aussicht auf nationale Selbstbestimmung, geschweige denn auf Entschädigung oder gar Rückkehr. Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. ist überzeugt, dass ohne die Kenntnis und ohne eine gebührende Anerkennung dieser Seite des Konflikts Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten keine Chance haben werden. Ausstellung des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V. bis 31.3.2012 Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. 20.00 Uhr Clubkino Siegmar, Kl. Saal, Zwickauer Str. 425 "Der Zug des Lebens" Frankreich /Belgien 1998 (Spielfilm, 103 Min.) Regie: Radu Mihaileanu 1941, irgendwo in Osteuropa: Die Bewohner eines kleinen jüdischen Shtetls organisieren ihren eigenen Deportationszug, um der Verschleppung durch die Deutschen zu entkommen, und planen die Flucht über Russland nach Palästina. Eines Nachts beginnt der Zug des Lebens und seine Irrfahrt in das gelobte Land.- Eine bittere Komödie vor dem Hintergrund der Shoa, die das Tragische im Komischen spürbar werden lässt und dem typisch jiddischen Humor ein Denkmal setzt. Der Film schildert trotz aller erzählerischer Leichtigkeit das Leben als Alptraum. |
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| Freitag, 2. März 2012 | ||
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CHEMNITZER FRIEDENSIMPULSE 2012 Jena Nazifrei! Ein Anstoß für Chemnitz! Wie viel zivilen Ungehorsam braucht unsere Gesellschaft in der Auseinandersetzung mit Neonazis? Debatte mit dem Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter Jena hat etwas geschafft, wovon Chemnitz und andere Städte noch weit entfernt sind: eine jahrelange Unterbindung von Neonazi-Aufmärschen. Der Oberbürgermeister der Stadt Jena hat dazu durch ein couragiertes und kluges Handeln in erheblichem Maße beigetragen. Und auch außerhalb seiner Stadt tritt er mutig gegen Nazis in Erscheinung, z.B. auch am 5. März 2011, als er der Chemnitzer Oberbürgermeisterin und vielen anderen Chemnitzerinnen und Chemnitzern während des Protests gegen den Nazi-Aufmarsch auf dem Innenstadtring zur Seite stand. Oberbürgermeister Dr. Schröter wird darüber berichten, mit welchen Strategien sich Jena und seine Bürgerinnen und Bürger dem Problem rechter Aufmärsche genähert haben, wie das Zusammenspiel von kommunalem und bürgerschaftlichem Handeln funktioniert und welche Wege begangen werden, um einen dauerhaften Zusammenhalt aller demokratischen Kräfte zu erreichen. Die Debatte mit Oberbürgermeister Dr. Schröter, in der auch das Publikum die Möglichkeit hat Fragen zu stellen, wird mit Sicherheit viele Impulse geben können für die Erreichung unseres Ziels: Chemnitz nazifrei! Eintritt frei. Veranstalter: AG Chemnitzer Friedenstag 20.00 Uhr Clubkino Siegmar, Kl. Saal, Zwickauer Str. 425 "Der Zug des Lebens" Frankreich /Belgien 1998 (Spielfilm, 103 Min.) Regie: Radu Mihaileanu 1941, irgendwo in Osteuropa: Die Bewohner eines kleinen jüdischen Shtetls organisieren ihren eigenen Deportationszug, um der Verschleppung durch die Deutschen zu entkommen, und planen die Flucht über Russland nach Palästina. Eines Nachts beginnt der Zug des Lebens und seine Irrfahrt in das gelobte Land.- Eine bittere Komödie vor dem Hintergrund der Shoa, die das Tragische im Komischen spürbar werden lässt und dem typisch jiddischen Humor ein Denkmal setzt. Der Film schildert trotz aller erzählerischer Leichtigkeit das Leben als Alptraum. |
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| Samstag, 3. März 2012 | ||
"Der Zug des Lebens" Frankreich /Belgien 1998 (Spielfilm, 103 Min.) Regie: Radu Mihaileanu 1941, irgendwo in Osteuropa: Die Bewohner eines kleinen jüdischen Shtetls organisieren ihren eigenen Deportationszug, um der Verschleppung durch die Deutschen zu entkommen, und planen die Flucht über Russland nach Palästina. Eines Nachts beginnt der Zug des Lebens und seine Irrfahrt in das gelobte Land.- Eine bittere Komödie vor dem Hintergrund der Shoa, die das Tragische im Komischen spürbar werden lässt und dem typisch jiddischen Humor ein Denkmal setzt. Der Film schildert trotz aller erzählerischer Leichtigkeit das Leben als Alptraum. |
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| Sonntag, 4. März 2012 |
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| 16.00
Uhr RATHAUS, Stadtverordnetensaal Verleihung des Chemnitzer Friedenspreises 2012 Der Chemnitzer Friedenspreis wird unter der Schirmherrschaft des Bürgervereins "FUER CHEMNITZ" e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven Rat und der Ausländerbeauftragten der Stadt verliehen.
20.00 Uhr Clubkino Siegmar, Kl. Saal, Zwickauer Str. 425 "Der Zug des Lebens" Frankreich /Belgien 1998 (Spielfilm, 103 Min.) Regie: Radu Mihaileanu 1941, irgendwo in Osteuropa: Die Bewohner eines kleinen jüdischen Shtetls organisieren ihren eigenen Deportationszug, um der Verschleppung durch die Deutschen zu entkommen, und planen die Flucht über Russland nach Palästina. Eines Nachts beginnt der Zug des Lebens und seine Irrfahrt in das gelobte Land.- Eine bittere Komödie vor dem Hintergrund der Shoa, die das Tragische im Komischen spürbar werden lässt und dem typisch jiddischen Humor ein Denkmal setzt. Der Film schildert trotz aller erzählerischer Leichtigkeit das Leben als Alptraum. |
| Montag, 5. März 2011 |
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AKTIONEN FÜR EIN NAZIFREIES CHEMNITZ aktuelle Informationen dazu am Friedenskreuz oder unter www.chemnitz-nazifrei.de
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| Rund um das Rathaus | |
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11.00
– 21.00 Uhr Neumarkt Gedenk- und Aktionsfläche FRIEDENSKREUZ Der Bürgerverein "FUER CHEMNITZ" e.V. und die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag bitten die Chemnitzerinnen und Chemnitzer um ihre FRIEDENSWÜNSCHE. 16.30 Uhr Neumarkt Eröffnung einer 200 m langen Galerie am Friedenskreuz, gestaltet von ca. 800 Schülern aus 30 Chemnitzer Schulen 17.00 Uhr Rathaus-Foyer
Kundgebung "Es ist unsere Stadt – Nazis haben hier keinen Platz" Rede der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig; künstlerische Ausgestaltung durch die Städtischen Theater Chemnitz und Posaunenchor 19.00 Uhr Stadt- und Marktkirche St. Jakobi, Jakobikirchplatz 1 Friedenstexte – Musik – Meditation Schüler des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums tragen eigene Friedenstexte vor Streichquartett: Caroline Zaunick, Helene Winkler, Lasse Anders, Simon Winkler Solisten: Markus Fritzsching (Akkordeon) und Uwe Fritzsching (Klarinette) Aktion des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums und der Städtischen Musikschule Eintritt frei. / Veranstalter: Aktion © - Für Chemnitz, Frieden und Toleranz 20.00 Uhr Stadt- und Marktkirche St. Jakobi, Jakobikirchplatz 1 Friedensgottesdienst Mitwirkende: Pfarrer Carsten Rast und Stephan Brenner, Kantor Steffen Walther, Extrachor und Mitglieder des Opernchors Theater Chemnitz unter Leitung von Chordirektor Simon Zimmermann - Anschließend Gang zum Friedenskreuz auf dem Neumarkt. Dort Abschluss des Chemnitzer Friedenstages 2012 unter dem 21.00 Uhr GEDENKGELÄUT CHEMNITZER KIRCHEN |
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| Anderswo in Chemnitz | |
| 9.00 Uhr Städtischer Friedhof Kranzniederlegung am Mahnmal der Bombenopfer des 5. März 16.00 Uhr ab Hauptbahnhof Demonstration auf dem Innenstadtring des "Chemnitzer Bündnisses für Frieden und Toleranz – Kein Platz für Nazis!" 17.00 Uhr an der Lutherkirche, Zschopauer Str. Friedensandacht 17.00 Uhr Friedenswege zum Rathaus Die Ausgangspunkte
öffentliche Probe: "Rechnitz (Der Würgeengel)" (siehe Premiere am 17. März 2012) Elfriede Jelineks Stück „Rechnitz (Der Würgeengel)“ ist ein großer, bedrückender, beeindruckender Text der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin über das wortmächtige Vergessen und Verdrängen der Nazi-Zeit am Beispiel des Massakers in Rechnitz 1945. Auf dem dortigen Schloss wurden, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, während eines Festes über 180 Zwangsarbeiter ermordet -- ein Fest, an das sich noch heute niemand erinnern will. In der öffentlichen Probe (ca. 60 Min.) stellt das Regieteam um Schauspieldirektor Enrico Lübbe das Stück vor, das von den Kritikern der Jahresumfrage in "theater heute" 2008 als "Stück des Jahres" gewählt wurde, und gibt Einblicke in die Inszenierungsarbeit. Dokumentarfilm: "totschweigen" (1994, 89 Min.) Im Anschluss daran wird der Dokumentarfilm "totschweigen" gezeigt, in dem die österreichischen Filmemacher Margareta Heinrich und Eduard Erne versuchten, Rechnitzer Zeitzeugen zu befragen - ein bewegender Film, der Elfriede Jelinek stark inspiriert hat. Eintritt frei. 21.00 Uhr GEDENKGELÄUT CHEMNITZER KIRCHEN |
| Ausstellungen |
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1. bis 31. März Soziokulturelles Zentrum QuerBeet, Rosenplatz 4 "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948" In Israel werden die Ereignisse um 1948, die mit der Ausrufung des israelischen Staates verbunden waren, als Wiedergeburt nach zweitausendjährigem Exil und nach Jahrhunderte langer Verfolgung gefeiert. Den überwiegenden Teil der Palästinenser haben diese Ereignisse dagegen zu einem Volk von Flüchtlingen gemacht, die sich ihrer Heimat und ihres Besitzes beraubt sehen, ohne Aussicht auf nationale Selbstbestimmung, geschweige denn auf Entschädigung oder gar Rückkehr. Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. ist überzeugt, dass ohne die Kenntnis und ohne eine gebührende Anerkennung dieser Seite des Konflikts Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten keine Chance haben werden. Ausstellung des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V. Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V.
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