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Veranstaltungsprogramm
2011
23. Februar - 2. März
4. März
5. März
    rund ums Rathaus
    anderswo
6. -  29. März
Ausstellungen

zur  Druckversion des Gesamtprogramms





23. Februar - 2. März 2011
Auftaktveranstaltungen

Dienstag, 23. Februar 2011
14.30 Uhr  Volkssolidarität, Rosenhof 11
Gespräch über die Bombennacht in Chemnitz mit Chemnitzer Abgeordneten
Veranstalter: Volkssolidarität  Wohngruppe 003
Dienstag, 1. März 2011
18.30 Uhr , Weltecho
"Stadt, Land, Nazi - rechte Täter, ihre Opfer und nun...?
Am 5. März wollen Nazis erneut durch Chemnitz marschieren. Aus diesem Anlass werfen der Journalist Frank Brunner und André Löscher von der RAA Opferberatung einen Blick auf rechte Täter, ihre Opfer und den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen Neben Beispielen rechter Aktivitäten in Chemnitz und rechte Strategien geht es unter anderem die Rolle der Medien. Ausdrücklich soll auch über die Opfer rechter Gewalt gesprochen werden, die in der öffentlichen Wahrnehmung oft zu kurz kommen.
Es diskutieren: Frank Brunner, Journalist (Junge Welt, Spiegel, Berliner Zeitung), André Löscher, RAA-Opferberatung Chemnitz
Moderation: Michael Leutert, MdB, Die Linke
Veranstaltung in Kooperation von: www.chemnitz-nazifrei.de, www.weltecho.eu, www.michael-leutert.de, www.raa-sachsen.de"

19.00 DAStietz, Veranstaltungssaal
España en el corazón – Spanien im Herzen
Die Kommunistische Internationale und der Spanische Bürgerkrieg mit Dr. Werner Abel
Über spontane Aktionen, eine internationale Solidaritätsbewegung und die Organisation der Internationalen Brigaden zur Verteidigung der Spanischen Republik.
Veranstalter: RLS, VHS, VVN-BdA, Verein d. Kämpfer u. Freunde d. Spanischen Republik 1936-1939


Mittwoch, 2. März 2011
19.30 Uhr  Schauspielhaus Chemnitz
"Wolken.Heim" von Elfriede Jelinek
Die Autorin vereint darin Texte und Gedanken von Autoren aus mehreren Jahrhunderten deutscher Geistesgeschichte – Hölderlin, Hegel, Heidegger, Fichte, Kleist, Briefe der RAF. Zentrales Thema ist der Nationalismus - und wie sich nationale Identität durch Ausschluss und Vernichtung des Fremden konstituiert. Regie: Dieter Boyer



Freitag, 4. März 2011
Auftaktveranstaltungen

16.00 Uhr  RATHAUS, Stadtverordnetensaal
Verleihung des Chemnitzer Friedenspreises 2011
in Anwesenheit von Bürgermeisterin Heidemarie Lüth
Der Chemnitzer Friedenspreis wird unter der Schirmherrschaft des Bürgervereins "FUER CHEMNITZ" e. V. und in Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven Rat und der Ausländerbeauftragten der Stadt verliehen.
Mit freundlicher Unterstützung durch
17.30 Uhr  Neumarkt
Eröffnung des Friedenskreuzes
durch Bürgermeisterin Heidemarie Lüth und dem Bürgerverein "FUER CHEMNITZ" e. V.
 
19.00 Uhr  Altes Heizhaus, Straße der Nationen 62
"Bedenken zum Gedenken
Krieg – Bombardierung – Opfer – Schuld"
Podiumsdiskussion zum 5. März mit Christoph Magirius (ev. Kirche; Pfarrer i.R.), Thiemo Kirmse (Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen), Prof. Dr. Teresa Pinheiro (TU Chemnitz, Institut für Europastudien, Fachgebiet: Kultureller und sozialer Wandel)
Moderation Gerd Kurbjuhn (VHS Chemnitz)
musikal. Einstieg: Karsten Troyke 


21.15 Uhr
   Altes Heizhaus, Straße der Nationen 62
Erinnerung an "Vergessene jiddische Lieder"
Konzert mit Karsten Troyke 
Sich mit jiddischen Liedern zu beschäftigen heißt auch, "...eine kaputtgemachte Kultur weiterzutragen". Karsten Troyke sammelte vergessene Lieder, um etwas "...in's Heute zu holen von der Lebendigkeit, dem Alltag, den Gefühlen der Menschen, die sie einst gedichtet und komponiert haben. Kein Museum. Erinnern bedeutet lebendig sein."




Samstag, 5. März 2011
GANZTÄGIG  Chemnitzer Innenstadt

AKTIONEN FÜR EIN NAZIFREIES CHEMNITZ
aktuelle Informationen dazu am Friedenskreuz oder unter
www.chemnitz-nazifrei.de

Das „Chemnitzer Bündnis für Frieden und Toleranz – Kein Platz für Nazis!“
ruft zum Protest gegen den Naziaufmarsch am 5. März 2011 auf:

Aus Anlass des Naziaufmarsches vom 5. März 2010 gründete sich ein breites Bündnis demokratischer Kräfte aus Gewerkschaften, Parteien, Vereinen, Initiativen und vielen Einzelpersonen. Der Naziaufmarsch konnte 2010 nicht verhindert werden, obwohl sich viele Menschen an diesem Tag den Nazis symbolisch entgegenstellten und Mut und politisches Engagement bewiesen.
Auch 2011 wollen die Nazis wieder marschieren. Wir werden nicht hinnehmen, dass sie ihre menschenverachtende und demokratiefeindliche Ideologie verbreiten. Übergriffe aus den Vorjahren haben gezeigt, dass dieser Aufmarsch nicht ignoriert werden darf. Genauso wenig dürfen wir
zulassen, dass an diesem Tag die Geschichte relativiert wird.
Das Bündnis ruft alle dazu auf, sich kreativ, bunt und lautstark den Nazis entgegen zu stellen. Der Protest wird dabei vielschichtig gestaltet: Vom „Demokratiepicknick“ über die Teilnahme an Gegenkundgebungen bis hin zu einfallsreichen Aktionen.
Dresden hat gezeigt, dass durch entschlossenes Handeln und die Unterstützung von Stadt und Zivilgesellschaft eine Verhinderung des Aufmarsches von 4500 Nazis im Februar 2010 möglich war und ist. Deshalb rufen wir alle Menschen in Chemnitz, die Bürgermeister/-innen, Mitglieder des Stadtrates und Kulturschaffende auf, sich den Nazis am 5. März 2011 entschlossen entgegen zu stellen und ein Zeichen für Demokratie und Toleranz zu setzen.

Rund um das Rathaus
10.00 Uhr  am "Mahnmal zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung der Stadt Chemnitz am 5.3.1945" vor der alten Post
Friedenstreff - Stilles Gedenken als Mahnung und Verpflichtung 
Veranstalter: Bürgerinitiative Chemnitzer City e. V., Volkssolidarität Wohngruppe 003, DIE LINKE. Ortsverband Stadtzentrum
 
10.00 – 22.00 Uhr  Neumarkt
Gedenk- und Aktionsfläche FRIEDENSKREUZ
künstlerische / thematische Aktionen u. Ausgangspkt. d. Straßengalerie (s. Rückseite)
Der Bürgerverein "FUER CHEMNITZ" e. V. und die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag bitten die Chemnitzer um ihre FRIEDENSWÜNSCHE.

20.00 Uhr Jakobikirche
Friedensgottesdienst
"Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer..." Gedenkgottesdienst an die Zerstörung von Chemnitz am 5. März
Theatergruppe der St. Pauli-Kreuz Kirchgemeinde, Predigt: Pfr. Carsten Rast

Anderswo in Chemnitz
9.00 Uhr  Städtischer Friedhof
Kranzniederlegung am Mahnmal der Bombenopfer des 5. März

19.30 Uhr  Jüdisches Gemeindezentrum, Stollberger Str. 28
Eröffnung der 20. Tage der jüdischen Kultur Chemnitz

21.00 Uhr GEDENKGELÄUT CHEMNITZER KIRCHEN


 


6. - 29. März 2011

Sonntag, 6. März 2011 
9.30 Uhr  Kreuzkirche, Henriettenstr. 36
Gedenkgottesdienst zur Zerstörung von Chemnitz
Donnertstag, 10. März 2011
16.30 Uhr  Gerhart-Hauptmann-Platz[ / Ecke Hübschmannstr.]
Entlang der Hübschmannstraße - Eine jüdische Spurensuche zwischen Bürgerhäusern und Stolpersteinen kulturhistorischer Rundgang mit Dr. Jürgen Nitsche
-Veranstaltung zu den Tagen der jüdischen Kultur-
Sonntag, 13. März 2011
Sonntag, 13. März 2011

10.00 - 16.00 Uhr  Jüd. Gemeindezentrum, Stollb. Str. 28

Antisemitismus heute - hört das denn nie auf?
Nein, das hört wohl nie auf und braucht deswegen Beobachtung, Engagement, Klugheit und Widerstand. - Ein Seminar, moderiert von Egmont Elschner.
-Veranstaltung zu den Tagen der jüdischen Kultur-
 
15.00  DAStietz, Stadtbibliothek
"Wie würde ich ohne Bücher leben und arbeiten können?"
Privatbibliotheken jüdischer Intellektueller im 20. Jahrhundert (vbb, 2008) Referentin: Dr. Ines Sonder (Mitherausgeberin)
Das Buch dokumentiert das wechselvolle Schicksal der privaten Bibliotheken bedeutender deutschsprachiger jüdischer Intellektueller und Gelehrter des 20. Jahrhunderts, darunter Hannah Arendt, Walter Benjamin, Hilde Domin, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Magnus Hirschfeld, Erich Mendelsohn und Jürgen Kuczynski.
Ein Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung Vertrieben – vernichtet – verbrannt
 -Veranstaltung zu den Tagen der jüdischen Kultur-

Montag, 14. März 2011
18.30 Uhr  Rothaus, Lohstr. 2
"Der Fall Bretschneider" – ein Podium über Zivilcourage
Es geht um die Geschichte eines Mannes, der nicht akzeptieren wollte, dass vor einem Döbelner Gymnasium ein Gedenkstein steht, auf dem DDR- und Naziunrecht gleich gesetzt wird: "Zum Gedenken an die Lehrer und Schüler, die Opfer von Krieg, Unrecht und Willkür wurden    1933 - 1989" .
Podium mit Wilfried Bretschneider und Michael Bartsch (Journalist)
Donnerstag, 13. März 2011
18.00 Uhr  Volksbank Chemnitz eG, Innere Klosterstr. 15
"Thingspiel und Bombenstimmung – Freilichttheater im Erzgebirge 1933-1945"
ein Vortrag von Dr. Volker Knüpfer
Veranstalter: Chemnitzer Geschichtsverein 1990 e. V.
Freitag, 14. März 2011
ANTIRASSISMUSTAG
Dienstag, 22. März 2011
18.30 Uhr  Rothaus, Lohstr. 2
"Fabrikarbeit in der NS-Zeit. Arbeiter und Zwangsarbeiter in Chemnitz 1933-1945"
Buchpräsentation und Diskussion mit dem Autor: Dr. Karlheinz Schaller
Der Autor beschreibt den Alltag in Chemnitzer Fabriken. Primärquellen aus Unternehmen, wie man sie in solcher Dichte selten findet, ermöglichen Aussagen zum Wandel der Arbeitskräftestruktur, zu den Beziehungen zwischen deutschen Arbeitern und Zwangsarbeitern und zum Verfall der Arbeitsdisziplin während des Krieges.
Ein Geschichtsprojekt der Verwaltungsstelle Chemnitz der IG Metall
Veranstalter: RLS, Rothaus e. V., GBM e. V.
 
19.00 Uhr  DAStietz, Volkshochschule, Veranstaltungssaal
Friedlich in die Katastrophe? Israel, Iran, Deutschland und die Bombe
Vortrag und Diskussion mit Matthias Küntzel (Politikwissenschaftler und Publizist)
-Veranstaltung zu den Tagen der jüdischen Kultur-
Dienstag, 29. März 2011
19.00 Uhr  DAStietz, Volkshochschule, Veranstaltungssaal
Die Mitte in der Krise – Rechtsextreme Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft
Befindet sich die Mitte der Gesellschaft in der Krise und bedeutet dies etwa eine Krise der Demokratie?
Vortrag und Diskussion mit Marliese Weißmann




Ausstellungen

4. - 9. März 2011  Chemnitzer Innenstadt

Straßengalerie "Chemnitz zeigt Courage"

Chemnitz engagiert sich für Demokratie, Toleranz und gegen Missbrauch des Gedenkens an die Bombardierung. Zivilcourage kann viele Formen annehmen: Plakate, Bilder, Transparente werden in einer Straßengalerie in der Innenstadt präsentiert und zeigen deutlich den Einsatz der Chemnitzerinnen und Chemnitzer für Demokratie und Toleranz. Die Straßengalerie ist Teil des AKTIONSWEGES, der am Friedenskreuz beginnt und am Theaterplatz endet.

Veranstalter: Stadt Chemnitz, Koordinierungsstelle LAP

 



13. März – 3. Juli 2011  DAStietz, Stadtbibliothek

Vertrieben – vernichtet – verbrannt:

Das Schicksal des Chemnitzer jüdischen Notars Hans Hartmann und seiner Bibliothek

Hartmanns Bibliothek ging in den Wirren der NS-Zeit unwiderruflich verloren. Der Anwalt Hans Hartmann, ein Onkel Stefan Heyms, kam 1941 im KZ Dachau ums Leben. Die Ausstellung unternimmt den Versuch, diese exemplarische Privatbibliothek zu rekonstruieren.

Begleitprogramm: Führungen u. Bibliothekseinführungen für Schulklassen mit Rechercheübung zum Thema Juden in Chemnitz u. Bücherverbrennung.

Anmeldung unter 0371 488 4202 o. hastreiter@stadtbibliothek-chemnitz.de




12. April – 12. Mai 2011  DAStietz, Volkshochschule

Strafraum Sachsen – Ausstellung über Fußball und Diskriminierung

Schirmherrschaft: OB Barbara Ludwig u. Chemnitzer Fußballklub (CFC)

Ausstellungseröffnung: 12.4.11, 19.00 Uhr



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