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Der
Chemnitzer Friedenstag
2005 stand unter dem besonderen Vorzeichen der 60. Wiederkehr der
Bombardierung
von Chemnitz und hatte daher einen historischen Schwerpunkt. Als
Haupt-Veranstaltungsort wurde deshalb in diesem Jahr das
Schlossbergmuseum
gewählt, wo auch der Chemnitzer Friedenspreis verliehen wurde. Den zweiten, gegenwartsorientierten Schwerpunkt bildeten die Aktionen auf dem Neumarkt. Er wurde durch einen Gedenkraum in Form eines weißen Kreuzes (gestaltet von Kunst für Chemnitz) und das „Geläut gegen den Krieg“ (von Kilies) akzentuiert. Erstmals wurde eine Schweigeminute (mit Sirene und abschließendem Glockengeläut) rund ums Rathaus realisiert. Dies wurde (vor allem dank der guten Kooperation mit den Geschäften und der CVAG) gut angenommen. Auf dem Neumarkt waren ständig Friedenswachen aus Chemnitzer gesellschaftlichen Gruppierungen präsent; die Bürger konnten Kerzen entzünden und Ihre Friedenwünsche anbringen. Zahlreiche kulturelle Bausteine (Straßentheater, Musik) belebten den Neumarkt und lenkten das Interesse der Passanten auf das Thema. Insgesamt fand der 5.Chemnitzer Friedentag 2005 eine sehr viel höhere Resonanz als in den vorausgehenden Jahren. Die Grundidee der Neumarkt-Aktionen, nämlich den dichten samstäglichen Einkaufsbetrieb zu nutzen, um den Chemnitzer Friedenstag und seine Anliegen mitten in den Alltag der City zu bringen, ist sehr erfolgreich umgesetzt worden. Einige Bausteine (z.B. Schweigeminute) waren von vornherein auf den „runden“ Gedenktag zugeschnitten; andere (z.B. weißes Kreuz und Geläut) wurde so gut vom Publikum angenommen, dass sie auch in kommenden Jahren verwendet werden sollen. Auch die neue Qualität der Öffentlichkeitsarbeit (z. B. der erstmalige Internetauftritt "www.chemnitzer-friedenstag.de") soll in den folgenden Jahren der Maßstab bleiben und noch verbessert werden. |
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Beim
Chemnitzer Friedenstag
2006 stand das internationale Netzwerk "Mayor for Peace" /
"Bürgermeister für den Frieden" und deren Kampagne
"Atomwaffenfrei 2020" im Zentrum. Der Höhepunkt des Chemnitzer
Friedenstags war daher der Beitritt unseres Oberbürgermeisters Dr.
Peter Seifert zu diesem Netzwerk. Als Haupt-Veranstaltungsort wurde in diesem Jahr das TIETZ gewählt, wo in einem auch der Chemnitzer Friedenspreis verliehen wurde. Auf dem Vorplatz standen die 2005 erstmals präsentierten künstlerischen Zeichen: der Gedenkraum in Form eines weißen Kreuzes (außen mit einer Kunstaktion von "Kunst für Chemnitz e.V." gestaltet) und das „Geläut gegen den Krieg“ (von Kilies). Durch den Beitritt unseres Oberbürgemeisters zu "Mayors for Peace" fand der 6.Chemnitzer Friedenstag 2006 eine höhere Medien-Resonanz als in den vorausgehenden Jahren. |
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Gib
der Gewalt keine Chance
Kinder und Jugendliche machen sich stark für den Frieden! In diesem Jahr war der 5. März – der 62. Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz – in zahlreichen Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen und insebsoderen in der Jugendkirche (auch dank engagierter Pädagogen) ein wichtiges Thema. Am Friedenskreuz im Park der Opfer des Faschismus haben wir das Nachdenken der jungen Chemnitzer darüber und ihre friedensstiftenden Impulse auf uns wirken lassen können. So wurde das Friedenskreuz ein Ort und der 5. März ein Tag der Kommunikation zwischen den Generationen über Krieg und Frieden. Bei den „Chemnitzer Friedensimpulsen“ stand 2007 Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt: „Halt
die Schnauze, sonst knallts!“ Aggression
und Gewalt an
Schulen
Chancen und Ausgestaltungsmöglichkeiten von gewaltpräventiven
Maßnahmen an und für
Schulen und Jugendfreizeitstätten
An der von Stephan
Brenner moderierten Podiumsdiskussion im Schauspielhaus nahmen teil: Friedrich
Böhme
(Sozialpädagoge, Präventionstrainer), Brigitte
Moritz (reg. Arbeitsstelle für
Ausländerfragen Jugendarbeit und Schule e.V., Leipzig) und Grit
Kluge („Courage“
der DGB-Jugend Chemnitz. |
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