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Bomben auf Chemnitz
Kontext
"Stolpersteine" in Chemnitz

Konzept
in Chemnitz





Das Kunstprojekt "Stolpersteine"
Das Projekt

Stolpersteine – ein Projekt, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der  Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig hält. Es wurde 1993 von dem Kölner Bildhauer Gunter Demnig konzipiert. Bisher wurden rund 12.500 Steine in mehr als 280 Ortschaften in Deutschland, Österreich und Ungarn verlegt.
 
Steine zum Stolpern
 
Die Steine sind jeweils 10 x 10 cm groß, aus Beton gegossen und werden mit einer beschrifteten Messingtafel versehen. Sie befinden sich in der Regel am Ort des letzten selbst gewählten Wohnortes der Person, an die sie mit dem Text erinnern: HIER WOHNTE ..
Sie werden zwar bündig in öffentliche Gehwege eingelassen, aber wer sie im Vorübergehen sieht, soll – so Gunter Demnig – im Geiste darüber stolpern, kurz innehalten und die Eingravierung lesen. So wird ein Stück Geschichte, ein vergessenes Menschenschicksal, in unseren Alltag zurückgeholt.
Mehr dazu: www.stolpersteine.com





 "Stolpersteine" auch in Chemnitz
Unsere Heimatstadt ist die 250. Kommune in Deutschland, die sich dem Projekt Stolpersteine angeschlossen hat. In Anwesenheit der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig verlegte Gunter Demnig die ersten sieben Steine am 6. Juli 2007.  Sie erinnern an:
  • Familie Benjamin
    • Kurt Benjamin
    • seine Frau Alice Dorothea Benjamin
    • der Sohn Lutz Leo Benjamin
    • die Tochter Hanna Benjamin
  • Paul Fischer
  • Ludwig Motulski
  • Zita Sonder
 
Träger und Partner in Chemnitz
 
Das Projekt wird in Chemnitz getragen von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und der Stadt Chemnitz. Es wird unterstützt von der Jüdischen Gemeinde, der Rosa- Luxemburg-Stiftung, dem Sportgymnasium, der Körperbehinderten Schule, dem Soziokulturellen Zentrum „QUERBEET“ und zahlreichen  Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Chemnitz.
 
Wie geht es weiter?
 
In naher Zukunft sollen weitere Stätten der Erinnerung an Opfer des Naziregimes geschaffen werden. Viele Paten haben bereits die Finanzierung eines Steines übernommen. Allerdings können auch in diesem Jahr noch nicht alle vorgesehenen Steine verlegt werden.  Eine Informetiosveranstaltung zur nächsten Steinverlegung findet am 27. Februar 2008 im "QUERBEET" statt (siehe Veranstaltungskalender).
 
Was Sie tun können
 
Sie können weitere Namen und Orte für das das Projekt vorschlagen und eine Patenschaft (95 €) übernehmen. Die VVN-BdA helfen gern, wenn es darum geht, Material zusammen zu tragen oder eine Lebensgeschichte zu erforschen. Angehörige und Freunde von Opfern sowie Interessierte, Schulklassen und Institutionen können sich mit dem Verband in Verbindung setzen. 

Kontakt: VVN/BdA, Rosenplatz 4, 09126 Chemnitz




 
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