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Mayors for Peace
Bürgermeister für den Frieden
Zur Einführung
Kurzinfo

Das Netzwerk
Ziele  -  Geschichte
Mitglieder  -  Aktivitäten






Kurzinfo
Hiroshima nach Bombardierung1982 haben die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki zur internationalen Solidarität der Städte aufgerufen - bis 2020 sollen alle Nuklearwaffen abgeschafft sein! Dem daraus entstandenen Netzwerk des Friedens gehören mittlerweile über 1250 Kommunen in 114 Staaten an, in Deutschland über 250.
 
Die Gefahr durch Nuklearwaffen ist größer und aktueller den je. Die Befürworter von Atomwaffen sind bereit, die Sicherheit und den Fortbestand unseres ganzen Planeten zu riskieren.

Unser Oberbürgermeister, Dr. Peter Seifert, ist am Chemnitzer Friedenstag 2006 den "Bürgermeistern für den Frieden" beigetreten. Seitdem ist auch Chemnitz Teil dieses internationalen Netzwerks.

Am Chemnitzer Friedenstag 2008 wird die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig durch ihre Unterschrift diese Mitgliedschaft von Chemnitz erneuern und bekräftigen.
Für den Chemnitzer Friedenstag 2009 ist geplant, die Chemnitzer Partnerstädte, die bereits Mitglieder in diesem Netzwerk sind, zu einem Erfahrungstausch einzuladen - und zugleich die Bürgermeister der anderen Städte in unserer Region zu ermuntern, ebenfalls beizutreten.





Ziele
Das Hauptziel ist, in der ganzen Welt das Bewusstsein für die Abschaffung aller Nuklearwaffen zu stärken, und zwar durch enge Zusammenarbeit zwischen den Städten, die sich dem „Programm zur Stärkung der Solidarität zwischen Städten“ angeschlossen haben.
 
Diese Städte sind auch ausdrücklich dem Ziel eines dauerhaften Weltfriedens verpflichtet. Sie wollen daher ihren Beitrag zur Lösung der großen Probleme leisten, die den Weltfrieden bedrohen, insbesondere Hunger, Armut, Flüchtlinge, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung.




Geschichte und Organisation
Am 24. Juni 1982 haben die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki zu dieser internationalen Solidarität der Städte aufgerufen.
 
Im Jahre 2003 wurde zu einer großen Kampagne aufgerufen: „Vision 2020“. Sie soll Druck auf die Atomwaffen besitzenden Staaten machen, und sich dafür einsetzen, dass ein verbindlicher Fahrplan entwickelt wird, der bis zum Jahr 2020 zu einem völligen Verzicht auf Atomwaffen führt.
 
Präsident ist derzeit ist der Bürgermeister von Hiroshima, Herr Akiba; Vizepräsident ist OB Schmalstieg (Hannover). Der Vorstand umfasst 11 Städte. Das internationale Sekretariat hat seinen Sitz in Hiroshima; für Deutschland ist Hannover der erste Ansprechpartner.
 
Seit 1990/91 hat „Mayors for Peace“ als anerkannte NGO Beraterstatus bei der UNO. Das Europaparlament hat sich 2004 und 2005 in Resolutionen für diese Bewegung und auch für die derzeitige Kampagne „Vision 2020“ ausgesprochen.





Mitglieder
Ende 2005 gab es in 114 Staaten 1253 Mitgliedskommunen; in Deutschland sind es über 250.
 
In Sachsen fällt eine sehr ungleiche Verteilung auf:
  • RegBez Dresden: Dresden und 13 weitere Mitglieder
  • RegBez Leipzig: Leipzig und 2 weitere Mitglieder
  • RegBez Chemnitz: nur 1 Mitglied: Geringswalde
In Ostthüringen sind die beiden großen Städte Gera und Jena dabei. In Nordböhmen ist noch keine Stadt beigetreten.
 
Unsere Partnerstädte sind vorbildlich: Acron, Düsseldorf, Ljubljana, Manchester und Wolgograd nehmen teil; drei von ihnen (Acron, Manchester und Wolgograd) sind sogar Mitglied im Vorstand.
 





Aktivitäten
Auch wenn es bei dem Beitritt zunächst um ein Zeichen der Solidarität geht und es keine Verpflichtung zu Aktivitäten gibt, so hofft man dennoch, dass eine neue Stadt sich aktiv beteiligt und dass die Friedensarbeit vor Ort einen zusätzlichen Schub erhält. Besonders erwünscht ist es,
  • die Idee weiterzugeben, z.B. in der eigenen Region oder bei Partnerstädten,
  • die Kampagne „Vision 2020“ zu unterstützen,
  • eine (ggf. maßgeschneiderte) Fotoausstellung zur Realität des Atomkriegs vom Hiroshima Peace Memorial Museum zu übernehmen,
  • sich an dem von der 5. Generalversammlung im Jahr 2000 beschlossenen Gesamt-Aktionsplan zu beteiligen.
Die Städte werden auch sehr ermuntert, sich mit eigenen Friedensprojekten (die nicht auf die atomare Bedrohung beschränkt sein müssen) zu profilieren und vor allem das vor Ort Entstehende den anderen Städten zu kommunizieren (z.B. die Projekte in der Internet-Datenbank der Mayors for Peace - Website einzutragen) und die Ergebnisse allen zugänglich zu machen.
 
Ein gutes Beispiel, wie auch kleinere Städte Aktivitäten entfalten, gibt Radeberg mit seinem Bürgermeister Gerhard Lemm.





Links
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