| Chemnitzer Friedenstag |
Frieden für die Stadt - eine Stadt für den Frieden |
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Vergangenheit erinnern Das Leid und die Zerstörung von damals sind glücklicherweise der Stadt heute nicht mehr anzusehen. Menschen, die sich noch daran erinnern können, werden weniger. Könnte uns das nicht leichtsinnig werden lassen? Aber Unrecht, Not, Gewalt, Krieg sind noch nicht aus der Welt verschwunden. Kein Land, keine Stadt kann in einer friedlosen Welt eine Insel des Friedens sein. Wir wollen Frieden für unsere Stadt. Den kann es nur geben, wenn Menschen in Chemnitz auch selbst aktiv werden. Der 5. März soll ein Friedenstag für alle Chemnitzer sein. Viele Menschen können an diesem Tag oder in seinem Umfeld an verschiedenen Orten etwas für Gerechtigkeit und Völkerverständigung, gegen Krieg, Unrecht, Rassismus, Gewalt und Umweltzerstörung tun und es andere wissen lassen. Machen wir
Chemnitz zu einer
Stadt, von der Impulse für den Frieden ausgehen, zu einer Stadt
für den
Frieden! |
| Schwerpunkt 2007 |
| Die Idee des
Friedenstages hat sich mit Leben gefüllt. Und
in jedem Jahr hinterlässt dieser Tag mehr Spuren: Orte beleben
sich, ein großes Friedenskreuz in
der Innenstadt
lädt zur Besinnung und zum
Gespräch ein, viele
Chemnitzer setzen sich mit den Ursachen von globalem Unrecht, Kriegen,
von
Rassismus und Gewalt auseinander und treten für Gerechtigkeit und
Völkerverständigung ein. Gib der Gewalt keine Chance Kinder und Jugendliche machen sich stark für den Frieden! In diesem Jahr ist der 5. März – der 62. Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz – in zahlreichen Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen (auch dank engagierter Pädagogen) ein wichtiges Thema. Am Friedenskreuz im Park der Opfer des Faschismus werden wir das Nachdenken der jungen Chemnitzer darüber und ihre friedensstiftenden Impulse auf uns wirken lassen können. Gemeinsam sind wir stark So wird das Friedenskreuz ein Ort und der 5. März ein Tag der Kommunikation zwischen den Generationen über Krieg und Frieden. Auch die Kommunikation zwischen den Gruppen in Chemnitz, die sich in vielfältiger Weise für den Frieden engagieren, soll einen neuen Schub erhalten. So ist es z.B. geplant, in einer Broschüre alle Gruppen vorzustellen und in einem Forum die Perspektiven für neue gemeinsame Friedensarbeit auszuloten. Kontakt: Sekretariat Bürgermeisterin Lüth (Tel.: 488-1951) oder AG Friedentag (Tel.: 311771) |
| Chemnitzer Friedensimpulse |
| Bei den „Chemnitzer
Friedensimpulsen“ steht
2007 Gewaltprävention bei Kindern
und Jugendlichen im
Mittelpunkt: „Halt
die Schnauze, sonst knallts!“
Aggression und Gewalt an Schulen Podiumsgespräch
zu
Chancen und Ausgestaltungsmöglichkeiten
von gewaltpräventiven Die von der AG Chemnitzer Friedenstag veranstalteten "Chemnitzer Friedensimpulse" finden in diesem Jahr am Abend des 5. März statt, und zwar um 19.00 Uhr im Schauspielhaus,
Kleiner Saal
An der von Stephan Brenner
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| Chemnitzer Friedenspreis | |
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Die
Skulptur wurde gestaltet vom
Bildhauer Erik
Neukirchner |
Der
Chemnitzer Friedenspreis wird unter der Schirmherrschaft des
Bürgervereins FUER
CHEMNITZ e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven
Rat sowie der
Ausländerbeauftragten der Stadt Chemnitz im Jahr 2006 zum dritten
Mal
verliehen. Der Chemnitzer Friedenspreis zeichnet Ideen, Initiativen und Projekte aus, die:
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Ein ganz besonderer
Dank geht an die |
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| weiter zur Seite Chemnitzer
Friedenspreis |
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| Arbeitsgruppe "Chemnitzer Friedenstag" |
| Die
Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag ist nicht institutionalisiert. Diese
kleine Gruppe von Vertretern aus Kirche, Kunst und
Wissenschaft verschiedener Generationen
setzt seit fünf Jahren Friedensimpulse in unserer Stadt. Ihr Ziel
ist, dass der 5.
März, der Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz, ein Tag des
Friedens sein
und Chemnitz eine Stadt des Friedens werden soll. |
| Am 16.
Januar 2002 bringen Hans-Jochen
Vogel
(Pfarrer i.R., † 2005) und Sabine
Kühnrich
(Sängerin) einen Aufruf
zu einem Chemnitzer Friedenstag in die Öffentlichkeit, der von
namhaften
Chemnitzern unterschrieben wird. Gemeinsam mit Stephan Brenner (Pfarrer
Bonhoeffer-Gemeinde), gründeten sie die Arbeitsgruppe
Chemnitzer Friedenstag, zu der mittlerweile auch Hartwig Albiro
(ehem.
Schauspieldirektor), Christoph
Magirius (Pfarrer i.R.; Ehrenbürger
der Stadt
Chemnitz), Dr. Thomas Schuler
(ehem. Direktor des
Schloßbergmuseums), Siegfried
Bauer und Heike Steege
(Ausländerbeauftrage) gehören. |
| 2002
wird auf Initiative der Arbeitsgruppe zum ersten
Mal der Chemnitzer Friedenstag begangen: noch relativ bescheiden, mit
nur einer
Veranstaltung, den "Chemnitzer
Friedensimpulsen" in der Kreuzkirche. Seit 2003 koordiniert und organisiert die Gruppe umfangreiche Veranstaltungsprogramme und gibt ein eigenes Informationsblatt heraus. Viele Chemnitzer, Kinder und Jugendliche, Künstler und Kultureinrichtungen, Friedensgruppen und politisch Interessierte, sind ihrem Aufruf seit dem gefolgt, unsere Geschichte nicht nur rückblickend, sondern auch gegenwarts- und zukunftsbezogen aufzuarbeiten. Denn auch sechs Jahrzehnte nach dem verheerenden 2. Weltkrieg werden Konflikte und Krisen zwischen Menschen, Völkern und Staaten mit militärischen Mitteln zu lösen versucht. Die Mittel der zivilen Konfliktbewältigung finden dagegen immer noch viel zu selten Anwendung. Sie müssen in allen Bereichen unserer Gesellschaften mit Nachdruck gefördert werden, gerade jetzt, wo die Neonazis nicht mehr nur auf der Straße oder in ihren Läden, sondern auch in sächsischen Parlamenten präsent sind. Der Chemnitzer Friedenstag 2005 stand unter dem besonderen Vorzeichen der 60. Wiederkehr der Bombardierung von Chemnitz. Mehr dazu ... Beim Chemnitzer Friedenstag 2006 stand das internationale Netzwerk "Mayor for Peace" / "Bürgermeister für den Frieden" und deren Kampagne "Atomwaffenfrei 2020" im Zentrum. Mehr dazu ... |
| Rückblick 2002 - 2004 |
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Berichte
Entwicklung 2002 - 2006 Chemnitzer Friedensimpulse 2002 - 2006 Dokumente 2002 - 2003 - 2004 |
| Chemnitzer Friedenstag 2005 |
| online-Archiv Website "Chemnitzer Friedenstag 2005" |
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Der
Chemnitzer Friedenstag
2005 stand unter dem besonderen Vorzeichen der 60. Wiederkehr der
Bombardierung
von Chemnitz und hatte daher einen historischen Schwerpunkt. Als
Haupt-Veranstaltungsort wurde deshalb in diesem Jahr das
Schlossbergmuseum
gewählt, wo auch der Chemnitzer Friedenspreis verliehen wurde. Den
zweiten, gegenwartsorientierten
Schwerpunkt bildeten die Aktionen auf dem Neumarkt. Er wurde durch
einen
Gedenkraum in Form eines weißen Kreuzes (gestaltet von Kunst
für Chemnitz) und
das „Geläut gegen den Krieg“ (von Kilies) akzentuiert. Erstmals
wurde eine
Schweigeminute (mit Sirene und abschließendem Glockengeläut)
rund ums Rathaus
realisiert. Dies wurde (vor allem dank der guten Kooperation mit den
Geschäften
und der CVAG) gut angenommen. Auf dem
Neumarkt waren
ständig Friedenswachen aus Chemnitzer gesellschaftlichen
Gruppierungen präsent;
die Bürger konnten Kerzen entzünden und Ihre
Friedenwünsche anbringen. Zahlreiche
kulturelle Bausteine (Straßentheater, Musik) belebten den Neumarkt
und
lenkten das Interesse der Passanten auf das Thema. Insgesamt
fand der
5.Chemnitzer Friedentag 2005 eine sehr viel höhere Resonanz als in
den
vorausgehenden Jahren. Die Grundidee der Neumarkt-Aktionen,
nämlich den dichten
samstäglichen Einkaufsbetrieb zu nutzen, um den Chemnitzer
Friedenstag und
seine Anliegen mitten in den Alltag der City zu bringen, ist sehr
erfolgreich
umgesetzt worden. Einige
Bausteine (z.B.
Schweigeminute) waren von vornherein auf den „runden“ Gedenktag
zugeschnitten;
andere (z.B. weißes Kreuz und Geläut) wurde so gut vom
Publikum angenommen,
dass sie auch in kommenden Jahren verwendet werden sollen. Auch die
neue Qualität
der Öffentlichkeitsarbeit (z. B. der erstmalige Internetauftritt
"www.chemnitzer-friedenstag.de")
soll in den folgenden Jahren der Maßstab bleiben und noch
verbessert werden. |
| Chemnitzer Friedenstag 2006 |
| online-Archiv Website "Chemnitzer Friedenstag 2006" |
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Beim
Chemnitzer Friedenstag
2006 stand das internationale Netzwerk "Mayor for Peace" /
"Bürgermeister für den Frieden" und deren Kampagne
"Atomwaffenfrei 2020" im Zentrum. Der Höhepunkt des Chemnitzer
Friedenstags war daher der Beitritt unseres Oberbürgermeisters Dr.
Peter Seifert zu diesem Netzwerk. Als
Haupt-Veranstaltungsort wurde in diesem Jahr das TIETZ
gewählt, wo in einem auch der Chemnitzer Friedenspreis verliehen
wurde. Auf dem Vorplatz standen die 2005 erstmals präsentierten
künstlerischen Zeichen: der
Gedenkraum in Form eines weißen Kreuzes (außen mit einer
Kunstaktion von "Kunst
für Chemnitz e.V." gestaltet) und
das „Geläut gegen den Krieg“ (von Kilies). Durch den
Beitritt unseres Oberbürgemeisters zu "Mayors for Peace"
fand der 6.Chemnitzer Friedenstag 2006 eine höhere Medien-Resonanz
als in
den
vorausgehenden Jahren. |
| Chemnitzer Friedenstag 2008 |
| Am
Friedenstag 2008 soll eine Zwischenbilanz
der Friedensarbeit in Chemnitz gezogen werden. Auch die Kommunikation zwischen den Gruppen in Chemnitz, die sich in vielfältiger Weise für den Frieden engagieren, soll einen neuen Schub erhalten. So ist es z. B. geplant, in einer Broschüre alle Gruppen vorzustellen und in einem Forum die Perspektiven für neue gemeinsame Friedensarbeit auszuloten.
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