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| Aktivitäten vor dem Tietz |
| Kurzinfo Kunstprojekt - Geläut gegen den Krieg |
| Kurzinformation |
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Als Veranstaltungsschwerpunkt wurde in
diesem Jahr das Kulturhaus "DAStietz" gewählt. "Kunst für Chemnitz e.V." gestaltet die Fläche davor mit einem begehbaren transparenten Kreuz, das zum Innehalten mahnt und im Inneren Bildsequenzen zu den Zerstörungen des 2. Weltkriegs anbietet. Zu Beginn und zwischendurch wird das „Geläut gegen den Krieg“ angeschlagen. Diese Installation hat der Bildhauer Reinhard P. Kilies (Pleißa) im Jahre 2002 gestaltet - und zwar aus Materialien, die aus dem Ruinenberg der Dresdner Frauenkirche geborgen wurden Jeder kann sein ganz persönlichen Wünsche für den Frieden aufschreiben oder eine Kerze entzünden. Um 11 Uhr wird diese Aktion und damit der Chemnitzer Friedenstag von Bürgermeisterin Heidemarie Lüth eröffnet. Die Musiker Matthias Ständicke und Steffan Claußner spielen vor und nach den Begrüßungsworten auf dem Geläut. Anschließend bringen bekannte Chemnitzer Künstler (Kallfels, Kozik, Kummer, Maibier, Morgner, Ranft, Süß, Vollmer) das Wort FRIEDEN in vielen Sprachen und in ihrer eigenen künstlerischen Handschrift am Friedenskreuz an. Den Abschluss bildet das Gedenkkeläut um 21 Uhr. |
| "Geläut gegen den Krieg" |
Zu jeder vollen Stunde
wird das „Geläut gegen den
Krieg“ angeschlagen. Diese Installation hat der Bildhauer Reinhard P.
Kilies (Pleißa) im Jahre 2002 gestaltet
- und zwar aus Materialien, die aus dem Ruinenberg der
Dresdner Frauenkirche geborgen wurden:- sieben schmiedeeiserne Ringanker und Steinklammern (aus der Hammerhütte Schmiedeberg), die einst der Kuppel Halt gaben - zwei Postamentkragsteine mit Voluten, die über der Kuppel die aufgesetzte Laterne trugen (eigenhändig vom Bildhauer des Frauenkirchaltars, Johann Christian Feige d.Ä. 1736 gearbeitet). Das Geläut ist gewidmet den Trümmerfrauen und Bauleuten des Wiederaufbaus. |