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| Bürgermeister für den
Frieden Mayors for Peace |
| Kurzinfo
Ziele - Geschichte Mitglieder - Aktivitäten |
| Kurzinfo |
1982
haben die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki
zur internationalen Solidarität der Städte aufgerufen - bis
2020 sollen alle
Nuklearwaffen abgeschafft sein! Dem daraus entstandenen Netzwerk des
Friedens
gehören mittlerweile über 1250 Kommunen in 114 Staaten an, in
Deutschland über
250.Die Gefahr durch Nuklearwaffen ist größer und aktueller den je. Die Befürworter von Atomwaffen sind bereit, die Sicherheit und den Fortbestand unseres ganzen Planeten zu riskieren. Unser Oberbürgermeister, Dr. Peter Seifert, hat sich entschlossen, der Bewegung "Bürgermeister für den Frieden" beizutreten. Er wird dies am Chemnitzer Friedenstag öffentlich tun, und zwar im Rahmen der Verleihung des Chemnitzer Friedenspreises. Wenn der Oberbürgermeister mit gutem Beispiel vorangeht, sollten die Bürger folgen. Strengen wir uns an und mobilisieren uns und andere für eine friedliche Welt! |
| Links: Weitere inhaltlichen Informationen und Argumente finden sich
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| Ziele |
| Das
Hauptziel ist, in der ganzen Welt das Bewusstsein
für die
Abschaffung
aller Nuklearwaffen zu stärken, und zwar durch enge
Zusammenarbeit
zwischen den Städten, die sich dem
„Programm zur Stärkung der Solidarität zwischen Städten“
angeschlossen
haben. Diese Städte sind auch ausdrücklich dem Ziel eines dauerhaften Weltfriedens verpflichtet. Sie wollen daher ihren Beitrag zur Lösung der großen Probleme leisten, die den Weltfrieden bedrohen, insbesondere Hunger, Armut, Flüchtlinge, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung.
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| Geschichte und Organisation |
| Am
24. Juni 1982 haben die
Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki
zu dieser internationalen Solidarität der Städte aufgerufen.
Im Jahre 2003 wurde zu einer großen Kampagne aufgerufen: „Vision 2020“. Sie soll Druck auf die Atomwaffen besitzenden Staaten machen, und sich dafür einsetzen, dass ein verbindlicher Fahrplan entwickelt wird, der bis zum Jahr 2020 zu einem völligen Verzicht auf Atomwaffen führt. Präsident ist derzeit ist der Bürgermeister von Hiroshima, Herr Akiba; Vizepräsident ist OB Schmalstieg (Hannover). Der Vorstand umfasst 11 Städte. Das internationale Sekretariat hat seinen Sitz in Hiroshima; für Deutschland ist Hannover der erste Ansprechpartner. Seit 1990/91 hat „Mayors for Peace“ als anerkannte NGO Beraterstatus bei der UNO. Das Europaparlament hat sich 2004 und 2005 in Resolutionen für diese Bewegung und auch für die derzeitige Kampagne „Vision 2020“ ausgesprochen. |
| Mitglieder |
| Ende
2005 gab es in 114 Staaten
1253 Mitgliedskommunen; in Deutschland
sind
es über 250. In Sachsen fällt eine sehr ungleiche Verteilung auf:
Unsere Partnerstädte sind vorbildlich: Acron, Düsseldorf, Ljubljana, Manchester und Wolgograd nehmen teil; drei von ihnen (Acron, Manchester und Wolgograd) sind sogar Mitglied im Vorstand. |
| Aktivitäten |
Auch
wenn es bei dem Beitritt zunächst um ein Zeichen der
Solidarität geht
und es keine Verpflichtung zu Aktivitäten gibt, so hofft man
dennoch,
dass eine neue Stadt sich aktiv beteiligt
und dass die Friedensarbeit vor Ort einen zusätzlichen Schub
erhält.
Besonders erwünscht ist
es,
Ein gutes Beispiel, wie auch kleinere Städte Aktivitäten entfalten, gibt Radeberg mit seinem Bürgermeister Gerhard Lemm. |
| Links |