| Chemnitzer Friedenstag |
Frieden für die Stadt - eine Stadt für den Frieden |
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Vergangenheit erinnern Das Leid und die Zerstörung von damals sind glücklicherweise der Stadt heute nicht mehr anzusehen. Menschen, die sich noch daran erinnern können, werden weniger. Könnte uns das nicht leichtsinnig werden lassen? Aber Unrecht, Not, Gewalt, Krieg sind noch nicht aus der Welt verschwunden. Kein Land, keine Stadt kann in einer friedlosen Welt eine Insel des Friedens sein. Wir wollen Frieden für unsere Stadt. Den kann es nur geben, wenn Menschen in Chemnitz auch selbst aktiv werden. Der 5. März soll ein Friedenstag für alle Chemnitzer sein. Viele Menschen können an diesem Tag oder in seinem Umfeld an verschiedenen Orten etwas für Gerechtigkeit und Völkerverständigung, gegen Krieg, Unrecht, Rassismus, Gewalt und Umweltzerstörung tun und es andere wissen lassen. Machen wir Chemnitz zu einer Stadt, von der Impulse für den Frieden ausgehen, zu einer Stadt für den Frieden! |
| Arbeitsgruppe "Chemnitzer Friedenstag" |
| Die
Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag ist nicht institutionalisiert. Diese
kleine Gruppe von Vertretern aus Kirche, Kunst und
Wissenschaft verschiedener Generationen
setzt seit fünf Jahren Friedensimpulse in unserer Stadt. Ihr Ziel
ist, dass der 5.
März, der Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz, ein Tag des
Friedens sein
und Chemnitz eine Stadt des Friedens werden soll. |
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Am 16.
Januar 2002 bringen Hans-Jochen
Vogel
(Pfarrer i.R., † 2005) und Sabine
Kühnrich
(Sängerin) einen Aufruf
zu einem Chemnitzer Friedenstag in die Öffentlichkeit, der von
namhaften
Chemnitzern unterschrieben wird. Gemeinsam mit Stephan Brenner (Pfarrer
Bonhoeffer-Gemeinde), gründeten sie die Arbeitsgruppe
Chemnitzer Friedenstag, zu der mittlerweile auch Hartwig Albiro
(ehem.
Schauspieldirektor), Christoph
Magirius (Pfarrer i.R.; Ehrenbürger
der Stadt
Chemnitz), Dr. Thomas Schuler
(ehem. Direktor des
Schloßbergmuseums), Siegfried
Bauer, Heike Steege
(Ausländerbeauftrage) und Dr.
Heidi Becherer (Vorsitzende der DGB-Region Chemnitz)
gehören. |
| 2002
wird auf Initiative der Arbeitsgruppe zum ersten
Mal der Chemnitzer Friedenstag begangen: noch relativ bescheiden, mit
nur einer
Veranstaltung, den "Chemnitzer
Friedensimpulsen" in der Kreuzkirche. Seit 2003 koordiniert und organisiert die Gruppe umfangreiche Veranstaltungsprogramme und gibt ein eigenes Informationsblatt heraus. Viele Chemnitzer, Kinder und Jugendliche, Künstler und Kultureinrichtungen, Friedensgruppen und politisch Interessierte, sind ihrem Aufruf seit dem gefolgt, unsere Geschichte nicht nur rückblickend, sondern auch gegenwarts- und zukunftsbezogen aufzuarbeiten. Denn auch sechs Jahrzehnte nach dem verheerenden 2. Weltkrieg werden Konflikte und Krisen zwischen Menschen, Völkern und Staaten mit militärischen Mitteln zu lösen versucht. Die Mittel der zivilen Konfliktbewältigung finden dagegen immer noch viel zu selten Anwendung. Sie müssen in allen Bereichen unserer Gesellschaften mit Nachdruck gefördert werden, gerade jetzt, wo die Neonazis nicht mehr nur auf der Straße oder in ihren Läden, sondern auch in sächsischen Parlamenten präsent sind. Der Chemnitzer Friedenstag 2005 stand unter dem besonderen Vorzeichen der 60. Wiederkehr der Bombardierung von Chemnitz . Mehr dazu ... |
| Chemnitzer Friedensimpulse |
| Bei den „Chemnitzer
Friedensimpulse“ am
Vorabend des Friedenstags steht
2006 das internationale
Netzwerk Bürgermeister
für
den Frieden / Mayors for Peace und dessen "Vision
2020 - Für eine atomwaffenfreie Welt" im Mittelpunkt. Diese Auftaktveranstaltung will Gelegenheit zu Information, Erfahrungsaustausch und Diskussion darüber bieten, was der am nächsten Tag erfolgende Beitritt unseres Oberbürgermeisters Dr. Peter Seifert zu dieser Bewegung bedeutet und welche Impulse von ihm für die Stadt und darüberhinaus ausgehen sollen. An der von Dr. Thomas Schuler moderierten Podiumsdiskussion nehmen teil:
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| Chemnitzer Friedenspreis | |
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Die
Skulptur wurde gestaltet vom
Bildhauer Erik
Neukirchner |
Der
Chemnitzer Friedenspreis wird unter der Schirmherrschaft des
Bürgervereins FUER
CHEMNITZ e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven
Rat sowie der
Ausländerbeauftragten der Stadt Chemnitz im Jahr 2006 zum dritten
Mal
verliehen. Der Chemnitzer Friedenspreis zeichnet Ideen, Initiativen und Projekte aus, die:
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Ein ganz besonderer
Dank geht an die |
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| Rückblick 2002 - 2004 |
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Berichte
Entwicklung 2002 - 2004 Chemnitzer Friedensimpulse 2002 - 2004 Dokumente 2002 - 2003 - 2004 |
| Chemnitzer Friedenstag 2005 |
| online-Archiv Website "Chemnitzer Friedenstag 2005" |
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Der
Chemnitzer Friedenstag
2005 stand unter dem besonderen Vorzeichen der 60. Wiederkehr der
Bombardierung
von Chemnitz und hatte daher einen historischen Schwerpunkt. Als
Haupt-Veranstaltungsort wurde deshalb in diesem Jahr das
Schlossbergmuseum
gewählt, wo auch der Chemnitzer Friedenspreis verliehen wurde. Den
zweiten, gegenwartsorientierten
Schwerpunkt bildeten die Aktionen auf dem Neumarkt. Er wurde durch
einen
Gedenkraum in Form eines weißen Kreuzes (gestaltet von Kunst
für Chemnitz) und
das „Geläut gegen den Krieg“ (von Kilies) akzentuiert. Erstmals
wurde eine
Schweigeminute (mit Sirene und abschließendem Glockengeläut)
rund ums Rathaus
realisiert. Dies wurde (vor allem dank der guten Kooperation mit den
Geschäften
und der CVAG) gut angenommen. Auf dem
Neumarkt waren
ständig Friedenswachen aus Chemnitzer gesellschaftlichen
Gruppierungen präsent;
die Bürger konnten Kerzen entzünden und Ihre
Friedenwünsche anbringen. Zahlreiche
kulturelle Bausteine (Straßentheater, Musik) belebten den Neumarkt
und
lenkten das Interesse der Passanten auf das Thema. Insgesamt
fand der
5.Chemnitzer Friedentag 2005 eine sehr viel höhere Resonanz als in
den
vorausgehenden Jahren. Die Grundidee der Neumarkt-Aktionen,
nämlich den dichten
samstäglichen Einkaufsbetrieb zu nutzen, um den Chemnitzer
Friedenstag und
seine Anliegen mitten in den Alltag der City zu bringen, ist sehr
erfolgreich
umgesetzt worden. Einige
Bausteine (z.B.
Schweigeminute) waren von vornherein auf den „runden“ Gedenktag
zugeschnitten;
andere (z.B. weißes Kreuz und Geläut) wurde so gut vom
Publikum angenommen,
dass sie auch in kommenden Jahren verwendet werden sollen. Auch die
neue Qualität
der Öffentlichkeitsarbeit (z. B. der erstmalige Internetauftritt
"www.chemnitzer-friedenstag.de")
soll in den folgenden Jahren der Maßstab bleiben und noch
verbessert werden. |
| Chemnitzer Friedenstag 2007 |
| Wir
freuen
uns über
Anregungen und Ideen für den Friedenstag 2007! Kontakt: Sabine Kühnrich, Hoffmannstraße 58, 09112 Chemnitz, Tel./Fax: 0371-311771, E-Mail: sabine.kuehnrich <at> gmx.de |
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