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Chemnitzer Friedenstag
 
 

Chemnitz
Frieden für die Stadt - eine Stadt für den Frieden

Vergangenheit erinnern

5. März 1945 - die Bombennacht, in der große Teile von Chemnitz in Schutt und Asche sinken. Es ist nicht der erste Angriff, aber der schwerste. Menschen sterben durch die explodierenden Bomben, in Flammen und unter Trümmern. Der Krieg, der von Deutschland ausgegangen ist, kehrt an den Ursprung zurück.

 Gegenwart gestalten

Das Leid und die Zerstörung von damals sind glücklicherweise der Stadt heute nicht mehr anzusehen. Menschen, die sich noch daran erinnern können, werden weniger. Könnte uns das nicht leichtsinnig werden lassen?

Aber Unrecht, Not, Gewalt, Krieg sind noch nicht aus der Welt verschwunden. Kein Land, keine Stadt kann in einer friedlosen Welt eine Insel des Friedens sein. Wir wollen Frieden für unsere Stadt. Den kann es nur geben, wenn Menschen in Chemnitz auch selbst aktiv werden. Der 5. März soll ein Friedenstag für alle Chemnitzer sein. Viele Menschen können an diesem Tag oder in seinem Umfeld an verschiedenen Orten etwas für Gerechtigkeit und Völkerverständigung, gegen Krieg, Unrecht, Rassismus, Gewalt und Umweltzerstörung tun und es andere wissen lassen

Machen wir Chemnitz zu einer Stadt, von der Impulse für den Frieden ausgehen, zu einer Stadt für den Frieden!

   


Arbeitsgruppe "Chemnitzer Friedenstag"
Die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag ist nicht institutionalisiert. Diese kleine Gruppe von Vertretern aus Kirche, Kunst und Wissenschaft  verschiedener Generationen setzt seit fünf Jahren Friedensimpulse in unserer Stadt.

Ihr Ziel ist, dass der 5. März, der Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz, ein Tag des Friedens sein und Chemnitz eine Stadt des Friedens werden soll.

Am 16. Januar 2002 bringen Hans-Jochen Vogel (Pfarrer i.R., 2005) und Sabine Kühnrich (Sängerin) einen Aufruf zu einem Chemnitzer Friedenstag in die Öffentlichkeit, der von namhaften Chemnitzern unterschrieben wird. Gemeinsam mit Stephan Brenner (Pfarrer Bonhoeffer-Gemeinde), gründeten sie die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag, zu der mittlerweile auch Hartwig Albiro (ehem. Schauspieldirektor), Christoph Magirius (Pfarrer i.R.; Ehrenbürger der Stadt Chemnitz),  Dr. Thomas Schuler (ehem. Direktor des Schloßbergmuseums), Siegfried Bauer, Heike Steege (Ausländerbeauftrage) und Dr. Heidi Becherer (Vorsitzende der DGB-Region Chemnitz) gehören.

2002 wird auf Initiative der Arbeitsgruppe zum ersten Mal der Chemnitzer Friedenstag begangen: noch relativ bescheiden, mit nur einer Veranstaltung, den "Chemnitzer Friedensimpulsen" in der Kreuzkirche.

Seit 2003 koordiniert und organisiert die Gruppe umfangreiche Veranstaltungsprogramme und gibt ein eigenes Informationsblatt heraus. Viele Chemnitzer, Kinder und Jugendliche, Künstler und Kultureinrichtungen, Friedensgruppen und politisch Interessierte, sind ihrem Aufruf seit dem gefolgt, unsere Geschichte nicht nur rückblickend, sondern auch gegenwarts- und zukunftsbezogen aufzuarbeiten. Denn auch sechs Jahrzehnte nach dem verheerenden 2. Weltkrieg werden Konflikte und Krisen zwischen Menschen, Völkern und Staaten mit militärischen Mitteln zu lösen versucht. Die Mittel der zivilen Konfliktbewältigung finden dagegen immer noch viel zu selten Anwendung. Sie müssen in allen Bereichen unserer Gesellschaften mit Nachdruck gefördert werden, gerade jetzt, wo die Neonazis nicht mehr nur auf der Straße oder in ihren Läden, sondern auch in sächsischen Parlamenten präsent sind.

Der Chemnitzer Friedenstag 2005 stand unter dem besonderen Vorzeichen der 60. Wiederkehr der Bombardierung von Chemnitz . Mehr dazu ...



 

Chemnitzer Friedensimpulse
Bei den  „Chemnitzer Friedensimpulseam Vorabend des Friedenstags steht 2006  das internationale Netzwerk Bürgermeister für den Frieden / Mayors for Peace und dessen "Vision 2020 - Für eine atomwaffenfreie Welt" im Mittelpunkt.

Diese Auftaktveranstaltung will  Gelegenheit zu
Information, Erfahrungsaustausch und Diskussion darüber bieten, was der am nächsten Tag erfolgende Beitritt unseres Oberbürgermeisters Dr. Peter Seifert zu dieser Bewegung bedeutet und welche Impulse von ihm für die Stadt und darüberhinaus ausgehen sollen.

An der von
Dr. Thomas Schuler moderierten Podiumsdiskussion nehmen teil:
  • Heidemarie Lüth, Chemnitz (Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Familie, Gesundheit Kultur und Sport)
  • Gerhard Lemm, Radeberg/Sachsen (Bürgermeister)
  • Christoph Magirius, Chemnitz (AG Chemnitzer Friedenstag)
  • u.a.

     
 
   
Chemnitzer Friedenspreis

Skulptur Neukirchner

Die Skulptur wurde gestaltet vom Bildhauer Erik Neukirchner

Der Chemnitzer Friedenspreis wird unter der Schirmherrschaft des Bürgervereins FUER CHEMNITZ e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven Rat sowie der Ausländerbeauftragten der Stadt Chemnitz im Jahr 2006 zum dritten Mal verliehen.

Der Chemnitzer Friedenspreis zeichnet Ideen, Initiativen und Projekte aus, die:
  • ein gewaltfreies Miteinander fördern und unterstützen,
  • die Integration verschiedener Kulturen als wesentlichen Bestandteil unseres Zusammenlebens betrachten,
  • für Grundwerte wie Toleranz, Demokratie, Friedfertigkeit und Interkulturalität eintreten,
  • gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Position beziehen.

Ein ganz besonderer Dank geht an die
Stadtwerke Chemnitz

für das
Sponsoring des Chemnitzer Friedenspreises 2005 und 2006

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Rückblick 2002 - 2004
   

Chemnitzer Friedenstag 2005
online-Archiv
Website "Chemnitzer Friedenstag 2005"

Der Chemnitzer Friedenstag 2005 stand unter dem besonderen Vorzeichen der 60. Wiederkehr der Bombardierung von Chemnitz und hatte daher einen historischen Schwerpunkt. Als Haupt-Veranstaltungsort wurde deshalb in diesem Jahr das Schlossbergmuseum gewählt, wo auch der Chemnitzer Friedenspreis verliehen wurde.

Den zweiten, gegenwartsorientierten Schwerpunkt bildeten die Aktionen auf dem Neumarkt. Er wurde durch einen Gedenkraum in Form eines weißen Kreuzes (gestaltet von Kunst für Chemnitz) und das „Geläut gegen den Krieg“ (von Kilies) akzentuiert.

Erstmals wurde eine Schweigeminute (mit Sirene und abschließendem Glockengeläut) rund ums Rathaus realisiert. Dies wurde (vor allem dank der guten Kooperation mit den Geschäften und der CVAG) gut angenommen.

Auf dem Neumarkt waren ständig Friedenswachen aus Chemnitzer gesellschaftlichen Gruppierungen präsent; die Bürger konnten Kerzen entzünden und Ihre Friedenwünsche anbringen. Zahlreiche kulturelle Bausteine (Straßentheater,  Musik)  belebten den Neumarkt und lenkten das Interesse der Passanten auf das Thema.

Insgesamt fand der 5.Chemnitzer Friedentag 2005 eine sehr viel höhere Resonanz als in den vorausgehenden Jahren. Die Grundidee der Neumarkt-Aktionen, nämlich den dichten samstäglichen Einkaufsbetrieb zu nutzen, um den Chemnitzer Friedenstag und seine Anliegen mitten in den Alltag der City zu bringen, ist sehr erfolgreich umgesetzt worden.

Einige Bausteine (z.B. Schweigeminute) waren von vornherein auf den „runden“ Gedenktag zugeschnitten; andere (z.B. weißes Kreuz und Geläut) wurde so gut vom Publikum angenommen, dass sie auch in kommenden Jahren verwendet werden sollen. Auch die neue Qualität der Öffentlichkeitsarbeit (z. B. der erstmalige Internetauftritt "www.chemnitzer-friedenstag.de") soll in den folgenden Jahren der Maßstab bleiben und noch verbessert werden.


 

Chemnitzer Friedenstag 2007
Wir freuen uns über Anregungen und Ideen für den Friedenstag 2007!

Kontakt: Sabine Kühnrich, Hoffmannstraße 58, 09112 Chemnitz,
Tel./Fax: 0371-311771, E-Mail: sabine.kuehnrich <at> gmx.de

 
 
 
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