1945
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Bomben
zerstören am 5. März das Schiff und
beschädigen den Turm. |
| Ab 1951 |
Die Kirchgemeinde renoviert den Turm und errichtet einen
neuen Dachstuhl mit Schieferdach; sie sichert
auch die erhaltenen Außenmauern. Insgesamt werden 60.000 Mark
investiert,
darunter zahlreiche Spenden.
In
allen frühen Plänen und Modellen zum Wiederaufbau der
Innenstadt ist der Erhalt der
Paulikirche vorgesehen.
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| 1957 |
Der Wiederaufbau
des Schiffs wird
beschlossen und vorbereitet. |
| 1961 |
Am 27. Februar teilt das
Stadtbauamt
mit, dass das Grundstück „für den Bau von achtgeschossigen
Wohnblöcken in
Anspruch genommen werden“ soll. Da gegen das „Aufbaugesetz“ kein
juristischer
Widerspruch möglich ist, wird die Enteignung sofort vollzogen - sogar
rückwirkend zum 1. Januar 1961.
Das
im Neubaugebiet „störende“ Kirchgebäude wird am
15. März gesprengt.
Mit
dieser eiligst
durchgeführten Vernichtungsaktion setzt man über Chemnitz
hinaus ein Zeichen: Die
Beseitigung der Chemnitzer Paulikirche wird so zum Vorboten
und Testfall für die Zerstörung der Leipziger
Paulinerkirche.
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| Erhalten
blieb das stattliche Gemeindehaus
auf dem Kaßberg (heute Städtische Musikschule) sowie die Glocken, die heute im Turm der Kreuzkirche ihren Dienst
tun. |
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Fotos:
Helmut Brückner, 1938
-1953
(Sie sind von seinem Zimmer im Gericht aus aufgenommen)
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