| Chemnitzer Friedenstag |
Frieden für die Stadt - eine Stadt für den Frieden |
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Vergangenheit erinnern Das Leid und die Zerstörung von damals sind glücklicherweise der Stadt heute nicht mehr anzusehen. Menschen, die sich noch daran erinnern können, werden weniger. Könnte uns das nicht leichtsinnig werden lassen? Aber Unrecht, Not, Gewalt, Krieg sind noch nicht aus der Welt verschwunden. Kein Land, keine Stadt kann in einer friedlosen Welt eine Insel des Friedens sein. Wir wollen Frieden für unsere Stadt. Den kann es nur geben, wenn Menschen in Chemnitz auch selbst aktiv werden. Der 5. März soll ein Friedenstag für alle Chemnitzer sein. Viele Menschen können an diesem Tag oder in seinem Umfeld an verschiedenen Orten etwas für Gerechtigkeit und Völkerverständigung, gegen Krieg, Unrecht, Rassismus, Gewalt und Umweltzerstörung tun und es andere wissen lassen. Machen wir Chemnitz zu einer Stadt, von der Impulse für den Frieden ausgehen, zu einer Stadt für den Frieden! |
| Arbeitsgruppe "Chemnitzer Friedenstag" |
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Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag ist nicht institutionalisiert und
mit keiner Organisation verbunden. Diese
kleine Gruppe von Vertretern aus Kirche, Kunst und
Wissenschaft verschiedener Generationen
setzt seit vier Jahren Friedensimpulse in unserer Stadt. Ihr Ziel
ist, dass der 5.
März, der Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz, ein Tag des
Friedens sein
und Chemnitz eine Stadt des Friedens werden soll. |
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Am 16. Januar 2002 bringen Hans-Jochen Vogel (Pfarrer i.R.) und Sabine Kühnrich (Sängerin) einen Aufruf zu einem Chemnitzer Friedenstag in die Öffentlichkeit, der von namhaften Chemnitzern unterschrieben wird. Gemeinsam mit Stephan Brenner (Pfarrer Bonhoeffer-Gemeinde), gründeten sie die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag, zu der mittlerweile auch Hartwig Albiro (ehem. Schauspieldirektor), Christoph Magirius (Pfarrer i.R.; Ehrenbürger der Stadt Chemnitz) und Dr. Thomas Schuler (ehem. Direktor des Schloßbergmuseums) gehören. 2002
wird auf Initiative der Arbeitsgruppe zum ersten
Mal der Chemnitzer Friedenstag begangen: noch relativ bescheiden, mit
nur einer
Veranstaltung, den "Chemnitzer
Friedensimpulsen" in der Kreuzkirche. Seit 2003 koordiniert und organisiert die Gruppe umfangreiche Veranstaltungsprogramme und gibt ein eigenes Informationsheft heraus. Viele Chemnitzer, Kinder und Jugendliche, Künstler und Kultureinrichtungen, Friedensgruppen und politisch Interessierte, sind ihrem Aufruf seit dem gefolgt, unsere Geschichte nicht nur rückblickend, sondern auch gegenwarts- und zukunftsbezogen aufzuarbeiten. Denn auch sechs Jahrzehnte nach dem verheerenden 2. Weltkrieg werden Konflikte und Krisen zwischen Menschen, Völkern und Staaten mit militärischen Mitteln zu lösen versucht. Die Mittel der zivilen Konfliktbewältigung finden dagegen immer noch viel zu selten Anwendung. Sie müssen in allen Bereichen unserer Gesellschaften mit Nachdruck gefördert werden, gerade jetzt, wo die Neonazis nicht mehr nur auf der Straße oder in ihren Läden, sondern auch in sächsischen Parlamenten präsent sind. |
| Chemnitzer Friedensimpulse |
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Die
Auftaktveranstaltung „Chemnitzer
Friedensimpulse“ lädt 2005 am Vorabend des Friedenstags zum
Nachdenken und
zum Diskutieren ein. In diesem Jahr geht es um die Friedensarbeit „vor
Ort“.
Was können Bürger einer Stadt, was können
Kommunalpolitiker, was kann eine
Stadtverwaltung für den Frieden tun?
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| Chemnitzer Friedenspreis | |
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Die
Skulptur wurde gestaltet vom
Bildhauer Erik
Neukirchner |
Der
Chemnitzer Friedenspreis wird unter der Schirmherrschaft des
Bürgervereins FUER
CHEMNITZ e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven
Rat sowie der
Ausländerbeauftragten der Stadt Chemnitz im Jahr 2005 zum zweiten
Mal
verliehen. Der Chemnitzer Friedenspreis zeichnet Ideen, Initiativen und Projekte aus, die:
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Ein ganz besonderer
Dank geht an die |
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| Rückblick 2002 - 2004 |
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Berichte
Entwicklung 2002 - 2004 Chemnitzer Friedensimpulse 2002 - 2004 Dokumente 2002 - 2003 - 2004 |
| Chemnitzer Friedenstag 2006 |
| Wir
freuen
uns über
Anregungen und Ideen für den Friedenstag 2006! Kontakt: Sabine Kühnrich, Hoffmannstraße 58, 09112 Chemnitz, Tel./Fax: 0371-311771, E-Mail: sabine.kuehnrich@gmx.de |
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