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Chemnitzer Friedenstag
Archiv 2002 - 2004
Entwicklung 2002 - 2004
Chemnitzer Friedensimpulse 2002 - 2004

Dokumente
2002  -  2003  -  2004





Entwicklung des "Chemnitzer Friedenstags"

2002: Gründung und 1. Friedenstag

Anfang Januar 2002: Hans-Jochen Vogel und Sabine Kühnrich äußern beide und unabgesprochen auf einem Treffen der Chemnitzer Friedensgruppen die Idee, den 5. März zum "Chemnitzer Friedenstag" zu machen. Sie sind von ihrer Idee begeistert, der Rest der Anwesenden ist skeptisch. Dieses Vorhaben erscheint ihnen nicht umsetzbar.

Am 16. Januar 2002 bringen Hans-Jochen Vogel und Sabine Kühnrich einen Aufruf zu einem Chemnitzer Friedenstag in die Öffentlichkeit, der von namhaften Chemnitzern aus Politik, Kunst, Religion und aus anderen Bereichen unterschrieben wird. Dieser Aufruf läutet den ersten Chemnitzer Friedenstag, den 5. März 2002 ein.

Es gründet sich die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag, die anfangs aus drei Leuten besteht: Hans-Jochen Vogel, Stephan Brenner und Sabine Kühnrich. Sie bereiten die erste Veranstaltung unter der Überschrift "Chemnitzer Friedensimpulse" vor. Außerdem planen sie die ersten Aktivitäten für 2003. Ihre Arbeit bestimmt ein Ziel: Der 5. März soll künftig jedes Jahr als "Chemnitzer Friedenstag" begangen werden.

Die ersten "Friedensimpulse" waren ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, in welcher kurzen Zeit die Vorbereitungen abgeschlossen sein mussten. Und für die Arbeitsgruppe bedeutete das Zuwachs: ab sofort verschrieben sich auch Hartwig Albiro und Christoph Magirius diesem Anliegen.


2003: der 2. Friedenstag

Für 2003 schaffte es die Arbeitsgruppe, eine ganze Menge Menschen für die Belebung des Chemnitzer Friedenstages zu gewinnen. Vor allem waren viele Schüler an den Veranstaltungen beteiligt. Das erste Mal wurde ein eigener Veranstaltungsflyer herausgegeben, ermöglicht durch die Unterstützung von Sponsoren.


2004: der 3. Friedenstag und der 1. Friedenspreis

Die Gruppe blieb fünfköpfig und erweiterte das Programm für den Chemnitzer Friedenstag 2004 erheblich. Es konnten wieder neue Interessenten gewonnen werden. Besonders erfreut war die Arbeitsgruppe über die Initiative des Bürgervereins FUER CHEMNITZ e.V. , einen Chemnitzer Friedenspreis auszuloben.


2005: der 4. Friedenstag und der 60. Jahrestag der Zerstörung

2005: zum sechzigsten Mal jährt sich die Bombardierung von Chemnitz am Ende des 2. Weltkrieges. Das ist zweifellos ein wichtiges Datum für unsere Stadt, geeignet für Rückblicke und Ausblicke. Der Historiker Dr. Thomas Schuler (ehem. Direktor des Schloßbergmuseums) bot seine Mitarbeit in der Arbeitsgruppe an.

Die vergrößerte Gruppe hat in diesem Jahr ein Vielfaches an Arbeit zu leisten. Nach dem es gelungen war, die Stadt Chemnitz aus Anlass dieses wichtigen Jahrestages für das Gesamtprojekt "Chemnitzer Friedenstag" zu gewinnen, entstand natürlich viel mehr Abstimmungsbedarf zwischen allen Beteiligten. Außerdem erhöhte sich die Zahl der Veranstaltungen wieder. Konsequenz: Der Flyer musste größer werden, neue Sponsoren waren zu finden und wurden gefunden. Darüber hinaus sind Anliegen, Programm und Hintergründe des Chemnitzer Friedenstages ab sofort auch im Internet zu finden (www.chemnitzer-friedenstag.de).

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Chemnitzer Friedensimpulse 2002 - 2004

"Chemnitzer Friedensimpulse" ist Name und Programm der Veranstaltungsreihe der Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag; sie bilden das zentrale friedenspolitische Element beim Chemnitzer Friedenstag.

Am 5. März 2002 wird zum ersten Mal der Chemnitzer Friedenstag begangen und zum ersten Mal gibt es eine Veranstaltung unter der Überschrift "Chemnitzer Friedensimpulse". Die Ev.-Luth. Kreuzkirche auf dem Kaßberg war Ort dieser Veranstaltung. Einzelne und Gruppen kamen zu Wort. Sie gaben weiter, was sie belastet: Wie Kriegsgefangene in Chemnitzer Arbeitslagern unter erniedrigenden Bedingungen lebten, dass Chemnitzer Industriezweige bis heute in die Rüstungsproduktion verwickelt sind und die aussichtslose Lage vieler Krisenregionen dieser Welt. Die Chemnitzer Friedensgruppen stellten ihre langjährige Arbeit vor und die Zukunft und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt wurden thematisiert. Die Friedenssehnsucht fand in klassischer Musik, in Liedern und Orgelmusik ihren Ausdruck.

Am 5. März 2003: Zum zweiten Mal heißt es wieder "Chemnitzer Friedensimpulse" in der Kreuzkirche. Wieder bestimmte der Friedensgedanken die Veranstaltung und fand in neuen Themen seinen Niederschlag: Ein Forschungsprojekt Chemnitzer Jugendlicher über die Konzentrationslager in Chemnitz brachte neue Bausteine unserer Geschichte ans Tageslicht. Das Thema "Wehrdienst oder Wehrersatzdienst oder Verweigerung" stellte eine wichtige Frage in den Raum. Vielfältige künstlerische Beiträge ließen Räume zum Nachdenken. Begleitet wurde dieser Abend durch eine Ausstellung: Kinder malten ihre Ängste vor Bomben und Gewehren, Schülerinnen und Schüler gestalteten, wie bedroht unser Leben ist, wenn Probleme militärisch gelöst werden, Panzer auffahren, Raketen einschlagen. Sie zeichneten ihre Hoffnung auf Frieden, ihr Bangen um den Frieden im Irak. Der Friedenstag hat weitere Kreise gezogen. Viel mehr Besucher kamen, als im Jahr vorher.

2004 entschieden wir uns, die Friedensimpulse in einer anderen Form und an einem anderen Ort zu setzen. Unter der Überschrift "Europa am Scheideweg" gab es im Schauspielhaus ein Podiumsgespräch, in dem die Endlosigkeit des "Krieges gegen den Terror" dem Wunsch nach Abrüstung und den Möglichkeiten eines gerechten Friedens entgegengesetzt wurden.

Auch 2005 wird die Veranstaltungsreihe Chemnitzer Friedensimpulse fortgesetzt. Es gibt also eine feste, wenn auch kurze Tradition. Wir werden sie fortsetzen, in der Hoffnung, dass viele an ihr teilhaben und Chemnitz sich auf den Weg begibt, eine Stadt des Friedens zu werden.

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Chemnitzer Friedenstag 2002

Aufruf zu einem Chemnitzer Friedenstag

Am 5. März 1945 wurde Chemnitz, kurz vor Kriegsende, Opfer verheerender Bombenangriffe. Tod und Zerstörung, die von Deutschland über andere Länder und Völker gebracht worden waren, kehrten so auch nach Chemnitz zurück. Seit vielen Jahren gedenken die Menschen in unserer Stadt dieses Tages.

Allerdings verringert sich die Zahl derer, die damit eigene Erinnerungen und das Gefühl unmittelbarer Betroffenheit verbinden. Aus Erinnerung wird Geschichte.

Außerdem hat unsere Stadt im letzten Jahrzehnt ihr Gesicht dramatisch verändert und noch lange sichtbare Spuren des Krieges wurden beseitigt.

Wir halten die Zeit für gekommen, diesem Gedenktag einen Charakter zu verleihen, der das Abgleiten in inhaltslose Rituale verhindert und an dem zukünftig friedensstiftende kulturelle und politische Impulse für die Stadt und von der Stadt ausgehen werden.

Lassen Sie uns aus dem 5. März einen Chemnitzer Friedenstag machen!

Unter dem Motto

Chemnitz  -  Frieden für die Stadt
eine Stadt für den Frieden

könnte in vielfältiger Weise, unter Einbeziehung des breiten kulturellen Spektrums unserer Stadt, über weltweiten Unfrieden, über aktuelle Konflikte und Nöte nachgedacht und das Bewußtsein für Gerechtigkeit und Frieden gefördert werden.

Die Chemnitzer Bühnen, Kinos, Schulen, Kirchen usw. könnten den Chemnitzern an diesem Tag ein Dach sein, unter dem der Gedanke des Friedens und des solidarischen, freundlichen Miteinanders zwischen den Menschen unserer Stadt und den Völkern der Welt zu Hause ist. 

Mischen Sie sich ein und beteiligen Sie sich am Chemnitzer Friedenstag.

Chemnitz, 16. Januar 2002

 

Unterzeichner:         Hans-Jochen Vogel, Pfarrer i.R.; für die Friedensinitiative Chemnitz

                                   Sabine Kühnrich, Sängerin; für die Antikriegsinitiative Chemnitz

                                   Jürgen Fischer, Stadtrat; für Frieden jetzt! e.V.

                                   Christoph Magirius, Pfarrer i.R., Ehrenbürger der Stadt Chemnitz

                                   Hartwig Albiro, ehemaliger Schauspieldirektor

                                   Stephan Brenner, Pfarrer der Ev.-Luth. Dietrich-Bonhoeffer Kirchgemeinde

                                   Prof. Clauss Dietel, Formgestalter

                                   Andreas Ehrlich

                                   Gregor Torsten Kozik, bildender Künstler

                                   Klaus Bellmann, Vorsitzender des VVN-BdA-Stadtverbandes Chemnitz

                                   Ibrahim Manaa, Arabischer Verein

                                   Klaus Bartl, Rechtsanwalt; MdL



P R E S S E I N F O R M A T I O N

Der 5. März ist uns ein wichtiges Datum und deshalb Anlaß, um in Chemnitz den Umgang mit Geschichte und mit den aktuellen Ereignissen in der Welt zu vernetzen, ihn kreativ zu gestalten und mit neuen Inhalten zu bereichern.

Der 5. März soll zu einem Friedenstag für die ganze Stadt werden.

Der vorangestellte Aufruf lädt jede/n dazu ein, sich an dieser Initiative zu beteiligen.

Wenn auch Sie zur Umsetzung der Idee in unserer Stadt in diesem Jahr oder in kommenden Jahren beitragen möchten, nehmen Sie mit den Initiatoren Kontakt auf:

Hans-Jochen Vogel, Tel./ Fax: 420755  

oder

Sabine Kühnrich, Tel./ Fax: 311771.

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  • Die Auftaktveranstaltung "FRIEDENSIMPULSE" für den Chemnitzer Friedenstag
findet am 5. März, um 19.30 Uhr,

in der Kreuz-Kirche, Henriettenstraße 36 statt.

 

Es wird Beiträge geben u.a. zu folgenden Themen:

  -  Vorstellung der Initiative für einen Chemnitzer Friedenstag
  -  der 5. März 1945 und die Nazimorde am Hutholz
  -  lokale AGENDA und die Zukunftsfähigkeit der Stadt
  -  die Arbeit der Chemnitzer Friedensgruppen
  -  die Rüstungsproblematik in unserer Stadt
  -  Blicke aus Chemnitz auf Krisenregionen der Welt


Mitwirkende: Christoph Magirius
Eberhard Hübsch
Hans-Jochen Vogel
Ibrahim Manaa
Jugendliche vom AJZ
Sabine Kühnrich
Stephan Brenner
Vertreter der Chemnitzer Friedensgruppen

Künstlerische Beiträge:

-  Kantor Steffen Walther an der Orgel
-  Mitglieder der Robert-Schumann-Philharmonie
-  QUIJOTE (Sabine Kühnrich, Ludwig Streng, Wolfram Hennig) singt und spielt
Lieder von Mikis
Theodorakis in deutscher Sprache

  • Die Antikriegsinitiative Chemnitz lädt ein, sich am 5. März 2002 an einer
Friedensdemonstration durch die Chemnitzer Innenstadt zu beteiligen.

Treff: 17.00 Uhr, am Mahnmal für den Bombenangriff am 5. März 1945, vor der Alten Post.





Tageszeitung Junge Welt 05.03.2002
: Annett Bartl interviewt Sabine Kühnrich

Chemnitzer Friedensimpulse in Zeiten des Krieges:
Kranzniederlegungen nicht mehr ausreichend?

jW sprach mit Sabine Kühnrich, Sängerin der Gruppe QUIJOTE und Mitinitiatiorin des Chemnitzer Friedenstages

F: Unter dem Titel »Friedensimpulse« findet heute in Chemnitz eine Veranstaltung statt. Worum geht es?

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Frieden hat in unserer Stadt Tradition: Da sind die inhaltliche Arbeit der Friedensinitiative um den über Chemnitz hinaus bekannten Pfarrer Vogel; die Antikriegsinitiative, die seit dem Jugoslawien-Krieg mit öffentlichen Aktionen zeigt, daß sich Menschen durch die Kriegsbeteiligungen der BRD bedroht fühlen und der Verein »Frieden Jetzt«, der noch während der Bombardierung des Balkans die jugoslawische Bevölkerung mit Hilfstransporten unterstützt hat. Viele Chemnitzer verbindet der Wunsch, daß ihre Stadt ein Ort wird, von dem Frieden ausgeht und der niemals mehr Kriegsschauplatz sein darf.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf haben wir den Chemnitzer Friedenstag initiiert. Als Datum wurde der 5.März ausgesucht, also jener Tag, an dem unsere Stadt 1945 bombardiert wurde. Alles begann mit einem Aufruf, der von Politikern, Künstlern, Pfarrern und ausländischen Mitbürgern unterzeichnet wurde. Unter dem Motto »Chemnitz – Frieden für die Stadt, eine Stadt für den Frieden« fordern wir dazu auf, über weltweiten Unfrieden, über aktuelle Konflikte und Nöte nachzudenken und unter Einbeziehung des breiten kulturellen Spektrums unserer Stadt das Bewußtsein für Gerechtigkeit und Frieden zu fördern. Wir hoffen auf breite Beteiligung in den kommenden Jahren, besonders der Kulturstätten sowie der Chemnitzer Jugend.

F: Warum einen Chemnitzer Friedenstag ausgerechnet am Tag der Bombardierung und nicht beispielsweise am Weltfriedenstag bzw. Antikriegstag am 1. September?

Die kriegerische Gewalt, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg von Deutschland ausging, fiel am 5. März 1945 auch auf Chemnitz zurück. Das Aussehen der Stadt und das Leben in ihr haben sich seitdem grundlegend geändert. Die offizielle Kranzniederlegung ist uns zu wenig, immerhin beteiligt sich die BRD wieder an Kriegen. Im Stadtbild von Chemnitz sind Spuren der Bombardierung nicht mehr zu finden, Überlebende aus dieser Zeit gibt es nur noch wenige. Deshalb soll mit lautem Nachdenken und Kommunikation ein angemessener Umgang mit Geschichte versucht und die Unmenschlichkeit von Krieg ins Bewußtsein gerückt werden. Auch im Interesse nachfolgender Generationen.

F: Was bietet die heutige Veranstaltung?

Wir werden die Initiative für einen Chemnitzer Friedenstag vorstellen. Ein Militärhistoriker spricht über den 5. März 1945 in Chemnitz, Jugendliche, die an der Problematik Chemnitz als Rüstungsstadt arbeiten, wollen ihre Ergebnisse präsentieren. Viel Kultur ist geplant, so unter anderem mit Steffen Walther an der Orgel, mit Mitgliedern der Robert-Schumann-Philharmonie und QUIJOTE.

* Friedensdemo, heute 17 Uhr, Alte Post Chemnitz;
»Friedensimpulse«, 19.30 Uhr, Kreuzkirche Henriettenstraße

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Chemnitzer Friedenstag 2003
Tageszeitung Junge Welt 05.03.2003: Annett Bartl interviewt Sabine Kühnrich

Zweiter Chemnitzer Friedenstag: Welche Bedeutung hat der 5. März?

Sabine Kühnrich ist Mitorganisatorin des Chemnitzer Friedenstages und Sängerin der Chemnitzer Gruppe QUIJOTE, die gerade eine neue CD mit Liedern von Mikis Theodorakis in deutscher Sprache herausbrachte.

F: In diesem Jahr findet am heutigen Mittwoch bereits zum zweiten Mal der Chemnitzer Friedenstag statt. Was hat es damit auf sich?

In der Nacht des 5. März 1945 wurden große Teile von Chemnitz in Schutt und Asche gebombt. Dies war ein prägendes Ereignis für die Stadt, auch wenn heute fast alle Spuren beseitigt sind. Schon im vergangenen Jahr kam uns die Idee, dieses Datum zum Anlaß für einen Chemnitzer Friedenstag zu nehmen. Wir wollten die Chemnitzer anregen, darüber zu reflektieren, was Frieden für sie bedeutet. Der Zweite Weltkrieg, der von Deutschland ausging, kehrte ja dorthin und eben auch nach Chemnitz zurück. Unter dem Motto »Frieden für die Stadt – eine Stadt für den Frieden« riefen wir deshalb im vergangenen Jahr die Chemnitzer auf, mit eigenen Ideen und Aktionen ihren Friedenstag zu gestalten. Das Projekt wurde im zweiten Jahr seines Bestehens schon gut angenommen. Wir sind also optimistisch, daß die Idee in den nächsten Jahren ein wirkliches Eigenleben entwickelt.

F: Wer sind die Organisatoren des Friedenstages?

Im vergangenen Jahr fanden sich zunächst drei Chemnitzer zusammen, um den Friedenstag zu beleben. Das waren Pfarrer Stephan Brenner, Pfarrer i. R. Hans-Jochen Vogel und ich. Wir organisierten eine Auftaktveranstaltung mit dem Titel »Friedensimpulse 2002«, die zu einem inhaltlich und künstlerisch sehr anspruchsvollen Programm wurde. Nach dieser Veranstaltung gesellten sich spontan der ehemalige Schauspielhausdirektor Hartwig Albiro und der Superintendent i. R. Christoph Magirius zu uns. So vergrößerten sich die Möglichkeiten zur Umsetzung vieler unserer Ideen. Fast ein Jahr arbeiteten wir dann an der Vorbereitung des Friedenstages 2003. Das Problem der Herstellung von Werbematerial konnten wir mit Hilfe einer engagierten Firma und einiger Sponsoren lösen. Bemerkenswert ist, daß sich dieses Jahr viele Schulen und Schüler mit eigenen Projekten am Friedenstag beteiligen.

F: Welche Projekte sind das, und was wird heute insgesamt in Chemnitz stattfinden?

Das Kepler- und das André-Gymnasium zeigen in eigenen Ausstellungen Kunstwerke von Schülern, die Schüler des Agricola-Gymnasiums hatten für Dienstag abend Zeugen der Bombennacht eingeladen und gestalten unter www.agricola-gymnasium.de/friedenstag eine eigene Internetseite zum Thema.

Die Antikriegsinitiative Chemnitz ruft für heute 17 Uhr zu einer Friedenskundgebung in der Innenstadt auf. Um 19.30 Uhr beginnt dann die Veranstaltung »Friedensimpulse 2003« in der Kreuzkirche. Am Donnerstag wird das Chemnitzer Schulmodell ab 18 Uhr eine Theater- und Lesenacht mit Friedenstexten gestalten, und ebenfalls morgen beginnt um 19 Uhr im VOXXX ein Vortrag von Winfried Wolf zur neuen Weltkriegsordnung.

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Chemnitzer Friedenstag 2004

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